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FAQ Software

 

Fragen und Antworten zur Software 3D-Easy SPACE.

Was bedeutet "EASY"?
Die 3D-Easy Komplettbox, insbesondere die dazugehörige Software 3D-Easy SPACE, setzt keine speziellen PC- oder 3D- oder andere spezifischen Kenntnisse voraus. Schnelle Erfolgserlebnisse werden sich durch die übersichtliche Gestaltung und einfache Bedienbarkeit des Programms, die ausführlichen Dokumentationen und die auf der CD-ROM enthaltenen Beispielbilder einstellen. Alle erforderlichen Komponenten sind in der 3D-Easy Komplettbox enthalten. Das Programm 3D-Easy SPACE erfordert keine zusätzliche Grafiksoftware.

Kann 3D-Easy SPACE meine Ausgangsbilder strecken und stauchen, damit ich bestimmte Bildgrößen im Ausdruck erhalte?
Ja, die Streckung und Stauchung von Linsenrasterbildern erfolgt gemäß der eingestellten Druckbildgröße.
Gerade beim manuellen Einscannen von Bildern kommt es häufig vor, dass sich die einzelnen Bilder bezüglich der Pixelabmessungen geringfügig voneinander unterscheiden.

Müssen alle Einzelbilder die gleichen Pixelabmessungen besitzen?
Nein, um aufwändige Nacharbeiten zu vermeiden, akzeptiert 3D-Easy SPACE ab der Version 2 voneinander abweichende Pixelabmessungen der Einzelbilder.

Was bedeuten dpi und lpi?
Die Abkürzung dpi (= dots per Inch) kennzeichnet die Auflösung des Druckers und gibt an, wie viel Einzelpunkte innerhalb eines Inch (=2,54 cm) gedruckt werden können. Gängige dpi-Werte sind 600, 720 oder 1200.
Die Abkürzung lpi (= lenses per Inch) kennzeichnet die Linsendichte des Linsenrastermaterials, also wie viele Linsen innerhalb eines Inches enthalten sind. Wir benutzen Linsenrasterkarten zwischen 30 lpi und 75 lpi.

Gibt es von 3D-Easy SPACE eine Netzwerkversion?
Nein, 3D-Easy SPACE ist ein Einzelplatz-Programm, kann aber im Netz betrieben werden. Zu beachten ist aber, dass der Erwerb einer Lizenz nur die Programmnutzung auf genau einem PC zu einem bestimmten Zeitpunkt gestattet. Weitere Hinweise zum Copyright sind Kapitel 8 des Handbuches zu entnehmen.

Der eingegebene Wert für den Druckrand bzw. die Bildgröße weicht erheblich von dem tatsächlich gedruckten Bildrand bzw. der Bildgröße ab. Was ist zu tun?
Ein eingegebener Wert für den Druckrand oder die Bildgröße wird erst dann verwendet, wenn das betreffende Eingabefeld durch ENTER, die Tabulatortaste oder einen Mausklick auf ein anderes Feld verlassen wurde. Schließen Sie also bitte alle geänderten Werteingaben beispielsweise mit der ENTER-Taste ab.

Das Bild wird nur zu einem Teil ausgedruckt oder es enthält offensichtlich fehlerhafte Streifen. Was ist zu tun?
Die Ursache unvollständiger Bildausdrucke liegt meist in der zu geringen Speicherkapazität des Druckers. Daher kann dieses Problem oft nur durch Speicheraufrüstung des Druckers zufriedenstellend gelöst werden. Alternativ kann auch die Druckerauflösung herabgesetzt werden. Das hat allerdings zur Folge, dass weniger Einzelbilder für die Verarbeitung ausgewählt werden dürfen. Im Handbuch des Druckers sollten für derartige Fehlersituationen weitere Informationen enthalten sein. Möglicherweise kann mit bestimmten Konfigurationsmaßnahmen die beschriebene Fehlersituation vermieden werden.

Welche Druckerauflösung ist erforderlich?
Unsere Tests haben gezeigt, dass man ab 600 dpi Druckerauflösung erstaunlich gute Lösungen erzielt. Wenn die Linsen relativ weiträumig angeordnet sind, wie z.B. bei 30 Linsen pro Inch, und etwa bis zu 5 Bilder verarbeitet werden, kann man mit einem 300 dpi-Drucker ebenfalls gute Ergebnisse erzielen. Durch die Anwendung spezieller Softwaremethoden wird erreicht, dass generell mit Heimdruckern beeindruckende 3D-Bilder erzeugt werden können.

Kann ich meinen Schwarz/Weiß-Drucker einsetzen?
Zum Teil. Zum Ausdrucken der Anaglyphenbilder ist unbedingt ein Farbdrucker erforderlich. Die Linsenrastertechnik funktioniert aber grundsätzlich auch mit Schwarz/Weiß-Ausdrucken. Stereobilder (nebeneinander oder untereinander) können ebenfalls Schwarz/Weiß ausgedrucktwerden.
 

Wie kann ich das bedruckte Papier dauerhaft an der Linsenrasterkarte fixieren?
Die verschiedenen Methoden der Fixierung von Linsenrasterkarte und bedrucktem Bild werden in Kapitel 4 der Online-Dokumentation ausführlich erläutert.

Wie kann ich die Druckerauflösung meines Druckers bestimmen?
Zunächst sollten Sie im Handbuch Ihres Druckers nach der Druckauflösung (meist angegeben in dpi = dots per Inch) suchen. Das Programm 3D-Easy SPACE druckt die aktuell eingestellte Druckerauflösung als Zusatzinformation unter das Druckbild. Hierzu müssen Sie das Kontrollkästchen "Druckinfos" im Programm 3D-Easy SPACE aktivieren. Beachten Sie, dass sich die meisten Drucker über die Druckereinstellungen konfigurieren lassen. Wählen Sie beim Ausdruck bitte die höchstmögliche Auflösung.

Warum stimmt die von 3D-Easy SPACE ermittelte Druckerauflösung (dpi) nicht mit den im Windows-Drucker-Dialog eingestellten Werten überein?
3D-Easy SPACE ermittelt die dpi-Werte über entsprechende Funktionen des Betriebssystems. Häufig werden in herstellerspezifischen Drucker-Dialogen sehr hohe dpi-Werte akzeptiert, die zu internen Druck-Optimierungen führen. Auf diese Informationen greift 3D-Easy SPACE nicht zu.

Warum entstehen auf unterschiedlichen PCs manchmal unterschiedlich große Linsenrasterbilder mit verschiedenen Pixelabmessungen?
Im Normalfall führen gleiche Ausgangsbedingungen immer zu gleichen Ergebnissen, insbesondere zu identischen Linsenrasterbildern mit gleichen Pixelabmessungen. Unterschiedliche Linsenrasterbilder mit verschiedenen Pixelabmessungen können nur dann entstehen, wenn die ab Version 4 verfügbare Option "AUTO" der Linsenraster-Druck- Optimierung aktiv ist. Die Option "AUTO" berücksichtigt die aktuell vorgegebene Druckereinstellung und führt zu entsprechenden druckeroptimierten Pixelabmessungen. Ein Druckerwechsel oder ein Wechsel seiner Eigenschaften (Druckerauflösung) kann bei sonst gleichen Ausgangsbedingungen daher zu unterschiedlich grossen Linsenraster-Bilddateien führen.

Wie erziele ich die besten Resultate?
Mit der Software 3D-Easy SPACE und den von New Art Illusion vertriebenen Linsenrasterkarten haben Sie bereits gute Erfolgsaussichten. Zu beachten ist dann noch folgendes:

  • Drucker mit höchstmöglicher Druckerauflösung betreiben
  • hochauflösendes Druckerpapier benutzen, nicht normales Druckerpapier verwenden
  • Hohlräume zwischen Ausdruck und Linsenrastermaterial vermeiden

Was mache ich, wenn das Programm keine brauchbaren Ergebnisse liefert?
Führen Sie bitte folgende Schritte in dieser Reihenfolge durch:

  • Durchführen der in Kapitel 3 des Handbuches angegebenen Beispielprojekte auf der Basis der Schritt-für Schritt-Anleitungen
  • Prüfen, ob höchstmögliche Druckerauflösung gewählt wurde (Druckeinstellungen)
  • Prüfen, ob hochwertiges, hochauflösendes Druckerpapier verwendet wurde (kein Normalpapier)
  • Bei Linsenrasterbildern sollte die im Programm 3D-Easy SPACE enthaltene Kalibrierung (Pitch-Test) durchgeführt werden
  • Aktivieren der integrierten Bildoptimierung bei Linsenrasterausdrucken
  • Überprüfen, ob das ausgedruckte Linsenrasterbild richtig unter der Linsenrasterkarte liegt: Linsenraster (strukturierte Oberfläche) nach oben zum Betrachter
  • Linsenrasterkarte fest am Papier andrücken, Vermeidung von Hohlräumen, s.a. Kapitel 4 des Handbuches
  • Kontrolle, ob Justierstreifen links bzw. oben parallel zum Linsenraster ausgerichtet sind, danach parallele Verschiebung für besten optischen Eindruck, s.a. Kapitel 2.15 des Handbuches

Falls das erzielte Ergebnis danach noch nicht zufriedenstellend ist, führen Sie bitte folgende Schritte durch:

  • schrittweise Reduzierung der Anzahl von Ausgangsbildern, s.a.Kapitel
    3.4.2
  • Probieren der verschiedenen Linsenrasterkarten mit den zugehörigen Ausdrucken

Falls unter Berücksichtigung dieser Maßnahmen noch keine zufriedenstellenden Ergebnisse mit den Beispielbildern erzielt werden konnten, kontaktieren Sie bitte die kostenlose Hotline (e-Mail: hotline@3D-EASY.de). Geben Sie bitte die Informationen an, die durch die Aktivierung zusätzlicher Druckinfos unter dem Bild erscheinen (siehe Kapitel 2.14).

Ich beobachte einen Moiré-Effekte (Schleier-Muster) auf dem Linsenraster. Was ist zu tun?
Moiré-Effekte können entstehen, wenn Druckerauflösung und Linsenraster die gleiche Auflösung (bzw. ganzzahlige Vielfache zueinander) besitzen. In diesem Fall
- ändern Sie bitte die Druckerauflösung und/oder
- verwenden Sie bitte ein anderes Linsenraster und/oder
- ändern Sie bitte die Anzahl der zu verarbeitenden Bilder (z.B. 9 statt 10 Bilder).
Bau und Wirkungsweise von Laserdruckern begünstigen das Auftreten von Moire-Effekten, während bei Tintenstrahldruckern dieser Effekt sehr selten oder nur in stark abgeschwächter Form auftritt.

Warum läuft auf ähnlich leistungsfähigen PCs 3D-Easy SPACE spürbar unterschiedlich schnell?
Das beschriebene Verhalten kann bei Virenschutzprogrammen mit permanenter Überwachung, vor allem bei häufigen Schreib- und Leseoperationen der Festplatte auftreten.
Eine aktivierte Virenschutzfunktion kann die ursprüngliche Geschwindigkeit unter bestimmten Umständen auf bis zu 30 % herabsetzen. Ein zeitweises Abschalten des Virenschutzes sollte, wenn überhaupt, nur während der Berechnungen erfolgen. In dieser Zeit sollten aus sicherheitstechnischen Gründen keine weiteren Programme gestartet werden. Ein dauerhaftes Abschalten des Virenschutzes wird nicht empfohlen.